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MIM-Projekte

November 2017 - Nominierung Rohstoff-Effizienz-Preis

OBE wurde mit dem Projekt „REProMag" von dem Bundeswirtschaftsministerium für den Rohstoffeffizienzpreis 2017 neben 6 weiteren Firmen nominiert.
Der Preisträger aus den 6 Firmen wird am 25.1. in Berlin bekannt gegeben.
Rohstoffeffizienzpreis nominierung

Mai 2016 - Automobil

Viele MIM-Bauteile verrichten in automobilen Anwendungen ihren Dienst überwiegend im Verborgenen. Die Möglichkeit, komplizierte, gewichtsoptimierte Geometrien aus hochtemperaturbeständigen Werkstoffen zu erzeugen, erlaubt die Herstellung von höchst leistungsfähigen Motorfunktionskomponenten beispielsweise im Einspritz-, Zündungs- und Ventilbereich.
Das Anwendungsbeispiel "Ventilschlepphebel" sorgt als elementarer Bestandteil des Ventiltriebs für eine signifikante Leistungsverbesserung eines im Rennsport eingesetzten Hochdrehzahltriebwerks. Die Aufgabe des Schlepphebels ist dabei, die Drehbewegung der Nockenwelle in eine »Auf-/Abwärtsbewegung« der Ventile zu übersetzen. Aufgrund seiner Gestaltung als MIM-Bauteil konnte nicht nur der Herstellungsprozess effizienter und damit wirtschaftlicher gemacht, sondern auch die bewegten Massen des Motors im Betrieb deutlich reduziert werden, was die zur Leistungsverbesserung des Rennsportmotors erforderliche Drehzahlerhöhung ermöglicht.

schlepphebel

Januar 2016 - Industrie

Die Verwendung von MIM-Bauteilen in industriellen Anwendungen ist breit gefächert und die eingesetzten Werkstoffe und Bauteilgeometrien bilden nahezu die gesamte Bandbreite des technisch Machbaren ab.
Das Anwendungsbeispiel "Winkelsteckers" wird ohne weitere Nachbearbeitungsschritte »werkzeugfallend« im Rahmen der MIM-Technologie hergestellt. Die Endgeometrie des Bauteils würde konventionell aus drei einzelnen Teilen hergestellt werden, die anschließend gefügt, also zusammengelötet oder -geschweißt, werden müssten. Neben der aufwändigeren Fertigung wären dabei insbesondere die aufgrund der Einzelteiltoleranzen eingeschränkte Positioniergenauigkeit der Komponenten zueinander und die daraus resultierende unzureichende Maßhaltigkeit des Endbauteils nachteilig. Zudem bestünde an den Verbindungsstellen aufgrund der geringen Wandstärken erhöhte Bruchgefahr, die bei einer MIM-Fertigung in einem Stück, auch durch die Möglichkeit einer entsprechenden Gestaltung der Übergänge, deutlich geringer ist. Da bei diesem in einem GPS-System eingesetzten Winkelstecker zusätzlich die Rändelung an der Kabelseite und die Schlitzung bzw. konische Anformung an der Steckerseite ohne Nacharbeit eingebracht werden können, ist die MIM-Technologie bei diesem Anwendungsfall im Vergleich zu spanenden Verfahren sowohl funktionell als auch wirtschaftlich das bevorzugte Verfahren.

gps

November 2015 - Medizintechnik

MIM-Bauteile kommen in der Medizintechnik als Implantate, wie z. B. Knochenschrauben, Klammern und künstliche Gelenke, zum Einsatz. Bei diesen Anwendungen spielen insbesondere Titanwerkstoffe und -legierungen eine immer größere Rolle. Ein weiteres Anwendungsfeld
sind medizinische Instrumente und Bestecke, da die MIM-Technologie aufgrund ihrer gestalterischen Freiheit die Herstellung besonders ergonomischer und leichter Instrumente ermöglicht. Diese werden meist aus rostfreien Stählen hergestellt und können einfach sterilisiert und damit mehrfach wieder verwendet werden. Bei besonders anspruchsvollen Anwendungen werden jedoch auch Einwegbauteile eingesetzt, wie die unten dargestellte Positioniergabel für ein künstliches Bandscheibenimplantat für die Halswirbelsäule. Während der Operation wird das auf der sterilen Titangabel positionierte Bandscheibenimplantat mit höchster Präzision zwischen den betroffenen Wirbeln eingebracht und entsprechend fixiert. Danach wird die Positioniergabel abgezogen und entsorgt. 


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