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Was ist Metallpulverspritzguss

OBE GmbH & Co. KG - ist Ihr Spezialist in der Entwicklung und Herstellung von komplexen Bauteilen im Metallpulverspritzguss-Verfahren

Das Metallpulverspritzguss-Verfahren (MIM) verbindet die Gestaltungsfreiheit und Einfachheit der Formgebung des Kunststoff-Spritzgusses mit den ausgezeichneten mechanischen und thermischen Kennwerten metallischer Werkstoffe. Aufbauend auf einer langjährigen Erfahrung bei der Produktion von Präzisionsbauteilen in der Zerspanungstechnik hat sich OBE seit 1996 zu einem Spezialisten der Metallpulverspritzguss-Technologie entwickelt und vertreibt hochpräzise Metallpulverspritzguss-Bauteilen für die unterschiedlichsten Branchen unter dem Markennamen mimplus®.

Es besteht aus vier Prozessschritten:
 
 

Feedstockherstellung

feedstock  Ein Metallpulver der gewünschten Legierungszusammensetzung wird mit einem mehrkomponentigen Bindersystem zu einem Feedstock verarbeitet. Der Binder garantiert einen guten Pulvertransport während des Spritzgießens und stellt im erkalteten Zustand eine hohe Festigkeit des spritzgegossenen Rohbauteils (Grünling) sicher.

Spritzgießen

spritzgießen  Der Feedstock wird auf handelsüblichen Spritzgussmaschinen in ein Werkzeug gespritzt und entformt. So produzierte Rohlinge werden „Grünteil“ genannt. Sie sind infolge des Volumenanteils an Binder bis zu 20 % größer als das Endprodukt, weisen jedoch bereits alle typischen geometrischen Merkmale des fertigen Bauteils auf. Die Angüsse werden entfernt und können regranuliert direkt für ein erneutes Spritzgießen wieder verwendet werden.

Entbindern

entbindern Das Entbindern kann je nach Feedstocktyp thermisch, katalytisch oder durch Lösemittel erfolgen. Hierbei wird der Binder bis auf einen Restbindergehalt von 2-3 % aus dem Bauteil entfernt. Dieser Restbinder garantiert die Stabilität des so entstandenen „Braunteils“ für den Folgeprozess.

Sintern

sintern Im letzten Prozessschritt werden die Bauteile je nach Werkstoff üblicherweise bei Temperaturen zwischen 1200 °C und 1400 °C gesintert.  In speziellen  Sinteröfen  wird dabei unter Schutzgasatmosphäre oder im Vakuum der Restbinder komplett entfernt. Die beim Sintern auftretende Schwindung des Bauteils wird bereits als Aufmaß in das Werkzeug eingerechnet.
 
Durch Metallpulverspritzgießen hergestellte Bauteile weisen eine sehr hohe Dichte auf (typischerweise >96%) und haben vergleichbare chemische und mechanische Werkstoffeigenschaften wie z.B. spanend hergestellte Bauteile. Durch die Wiederverwendbarkeit des Angusses steht praktisch das gesamte ursprünglich eingesetzte Material für das Bauteil zur Verfügung, d.h. das MIM-Verfahren bietet eine herausragende Ressourceneffizienz.